Scheidentrockenheit in der Menopause - Ursachen, Symptome & Behandlung

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Scheidentrockenheit in der Menopause

Die Menopause ist eine natürliche Phase im Leben jeder Frau. Doch während sie den Beginn eines neuen Lebensabschnitts markiert, bringt sie auch einige körperliche Veränderungen mit sich. Eine dieser Veränderungen kann die Scheidentrockenheit sein. Aber was genau steckt dahinter? Und warum tritt sie gerade während der Wechseljahre auf?

  • Hormonelle Veränderungen: Eines der auffälligsten Merkmale der Menopause ist der Rückgang der Östrogenproduktion. Östrogen ist ein Schlüsselhormon, das die Fortpflanzungsorgane und den gesamten Körper beeinflusst.
  • Unregelmäßige Menstruation: Die Menstruationszyklen werden unregelmäßig und kürzer, bevor sie schließlich ganz ausbleiben.
  • Hitzewallungen und Schlafprobleme: Viele Frauen erleben Hitzewallungen und Schlafprobleme, die auf hormonelle Veränderungen zurückzuführen sind.

Verstehen der Menopause

Die Menopause, oft auch als "Wechseljahre" bezeichnet, kennzeichnet das Ende der Fruchtbarkeit einer Frau. Dieser Übergang wird oft von hormonellen Veränderungen begleitet, die verschiedene Symptome hervorrufen können. Eines der Hauptmerkmale der Menopause ist der Rückgang des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen. Dieses Hormon spielt eine zentrale Rolle bei der Aufrechterhaltung der Feuchtigkeit und Elastizität der Scheide. Mit sinkenden Östrogenspiegeln können daher Probleme wie Scheidentrockenheit auftreten.

Symptome der Scheidentrockenheit während der Wechseljahre

Wenn du bemerkst, dass deine "scheide brennt und juckt", kann das ein klares Anzeichen für Scheidentrockenheit sein. Oft ist dieses Brennen begleitet von einem unangenehmen Gefühl der Trockenheit, das das alltägliche Leben und insbesondere den Geschlechtsverkehr beeinträchtigen kann. Andere Symptome können ein ständiges "brennen in der scheide" oder ein "scheide juckt außen" Gefühl sein. Es ist wichtig zu wissen, dass du nicht allein bist: Viele Frauen erleben diese Symptome während der Wechseljahre und es gibt verschiedene Möglichkeiten, Linderung zu finden.

Warum Scheidentrockenheit in den Wechseljahren so verbreitet ist

Die Menopause verursacht eine Vielzahl von hormonellen Veränderungen im Körper einer Frau. Wie bereits erwähnt, ist der Rückgang des Hormons Östrogen eine der Hauptursachen für die Zunahme von Symptomen wie "scheidentrockenheit" und "brennen in der scheide". Östrogen hilft dabei, die Scheide feucht zu halten und ihre Elastizität zu bewahren. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, wird die Scheidenwand dünner und weniger elastisch, was zu Trockenheit führt. Zudem kann eine verringerte Durchblutung des Beckenbereichs dazu beitragen, dass die "scheide trocken" wird und somit das Risiko von "bakterieller vaginose" steigt.

Lösungsansätze bei Scheidentrockenheit:

Glücklicherweise gibt es verschiedene Ansätze, um das Leiden zu lindern und den Komfort während dieser Phase wiederherzustellen.

Hormonersatztherapie (HRT)

Einige Frauen wählen HRT, um den Östrogenspiegel wieder zu erhöhen und die Symptome zu lindern. Dies sollte jedoch in Absprache mit einem Arzt erfolgen, da es Risiken und Nebenwirkungen gibt.

Östrogencremes und -zäpfchen

Diese werden direkt in die Scheide eingeführt und können helfen, die Trockenheit zu reduzieren, indem sie den Östrogenspiegel lokal erhöhen.

Vaginale Feuchtigkeitscremes und Gele:

Diese Produkte können helfen, die Vaginalfeuchtigkeit wiederherzustellen und so Schmerzen beim Geschlechtsverkehr zu lindern. Ebenfalls wirken sie antibakteriell, was dazu beiträgt, Infektionen und Scheidenpilz vorzubeugen.

Gesunde Lebensgewohnheiten

Ausreichend Wasser trinken, eine ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von reizenden Substanzen (wie z. B. bestimmte Seifen oder Duftstoffe) können ebenfalls dazu beitragen, die Symptome zu lindern.

Wichtig ist, bei anhaltenden oder schwerwiegenden Symptomen immer einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, um sicherzustellen, dass keine andere zugrunde liegende Ursache vorliegt.


Vorbeugung von Scheidentrockenheit in der Menopause

Vorbeugen ist oft besser als Heilen. Auch wenn die Menopause ein natürlicher Bestandteil des Lebens ist, gibt es dennoch Möglichkeiten, den Symptomen entgegenzuwirken.

  • Regelmäßige Beckenbodenübungen: Diese Übungen können die Durchblutung im Intimbereich fördern und so dazu beitragen, die Elastizität und Feuchtigkeit der Scheide zu erhalten.
  • Vermeidung von Reizstoffen: Produkte wie duftende Seifen, Intimsprays oder bestimmte Waschmittel können die empfindliche Haut des Intimbereichs reizen. Es ist ratsam, milde, parfümfreie Produkte zu verwenden und den Bereich sanft und ohne starkes Reiben zu reinigen.
  • Nichtrauchen: Rauchen kann den Östrogenspiegel im Körper senken und somit die Symptome der Menopause, einschließlich Scheidentrockenheit, verschlimmern.

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